Hallo ihr lieben Freunde der Markneukirchner Instrumente,
ich musste vor wenigen Wochen den Haushalt der Tante meiner Frau auflösen und dabei ist uns ein Saxophon ihres lange verstorbenen Mannes in die Hände gefallen. Es handelt sich um ein Alt-Saxophon und auf dem Instrument steht Oscar Adler Markneukirchen. Vorn ist die Seriennummer 3213 eingestempelt. Da ich eher aus dem Bereich der Tasten und Saiteninstrumente komme (Akkordeon, Gitarre und Ukulele), hab ich jetzt nicht so großes Insiderwissen über diese Holzblasinstrumente.
Meine Frage wäre:
aus welcher Zeit stammt es ungefähr
da es restaurierungsbedürftig ist, wo kann das fachgerecht gemacht werden ( ich wohne bei Lutherstadt Wittenberg)
gibt es hier Interessierte Leute, die das Instrument gern übernehmen wollen würden
Vielen Dank und viele Grüsse hier ins Forum
P.S Liebe Mods, falls es solch Thema schon gibt, verzeiht's mir und sortiert mich bitte in die richtige Runde ein, Dankeschön
Alt Saxophon aus einer privaten Haushaltsauflösung mit der Seriennummer 3213
Moderatoren: Dr. Enrico Weller, Mario Weller
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olafwerner
- Beiträge: 2
- Registriert: Do 02. Jul 2026, 20:31
Re: Alt Saxophon aus einer privaten Haushaltsauflösung mit der Seriennummer 3213
Hallo olafwerner,
aufgrund der Seriennummer würde ich schätzen, dass das Alto noch die "Huckepack-D-Klappe" hat.
Möglicherweise weist es sogar die Apogee-Sonderdrücker auf.
Daher: Wir freuen uns immer über ein paar aussagekräftige Bilder zu den besprochenen Instrumenten.
Dann ist auch eine fundiertere Antwort zum Instrument möglich.
Beste Grüße, tobi
aufgrund der Seriennummer würde ich schätzen, dass das Alto noch die "Huckepack-D-Klappe" hat.
Möglicherweise weist es sogar die Apogee-Sonderdrücker auf.
Daher: Wir freuen uns immer über ein paar aussagekräftige Bilder zu den besprochenen Instrumenten.
Dann ist auch eine fundiertere Antwort zum Instrument möglich.
Beste Grüße, tobi
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olafwerner
- Beiträge: 2
- Registriert: Do 02. Jul 2026, 20:31
Re: Alt Saxophon aus einer privaten Haushaltsauflösung mit der Seriennummer 3213
Hallo,
mehr Bilder hätte mehr Infos ergeben können:
Ich erkenne ein recht einfaches Alto bis Tief H, nicht bis Tief B. Es sind noch die alten weißen Polster verbaut - sicherlich noch Original. Ob die Drücker mit Perlmutt besetzt sind, ist leider auf dem Bild nicht zu erkennen. Ein Bild von der anderen Seite wäre perfekt. Und noch eins der Seriennummer mit Adler-Stempel. Das Saxophon scheint keine Sonderdrücker zu besitzen, also kein "Huckepack-D" und auch keine Apogee-Drücker. Also ein einfaches Modell. Trotzdem ist es recht viel gespielt werden - das erkennt man am stärkeren Abrieb der Vernickelung an den Berührungsstellen. Die Klappenschützer wurden eher unfachmännisch (wohl mit Weichlot) repariert. Der S-Bogen könnte einen "Pulldown" bekommen haben.
Die SN 3213 würde ich in die zweite Hälfte der 20er Jahre vom letzten Jahrhundert einordnen. Könnte also durchaus sein, dass das Instrument kürzlich seinen 100sten Geburtstag gefeiert hat, oder noch davor steht.
VG, Tobi
mehr Bilder hätte mehr Infos ergeben können:
Ich erkenne ein recht einfaches Alto bis Tief H, nicht bis Tief B. Es sind noch die alten weißen Polster verbaut - sicherlich noch Original. Ob die Drücker mit Perlmutt besetzt sind, ist leider auf dem Bild nicht zu erkennen. Ein Bild von der anderen Seite wäre perfekt. Und noch eins der Seriennummer mit Adler-Stempel. Das Saxophon scheint keine Sonderdrücker zu besitzen, also kein "Huckepack-D" und auch keine Apogee-Drücker. Also ein einfaches Modell. Trotzdem ist es recht viel gespielt werden - das erkennt man am stärkeren Abrieb der Vernickelung an den Berührungsstellen. Die Klappenschützer wurden eher unfachmännisch (wohl mit Weichlot) repariert. Der S-Bogen könnte einen "Pulldown" bekommen haben.
Die SN 3213 würde ich in die zweite Hälfte der 20er Jahre vom letzten Jahrhundert einordnen. Könnte also durchaus sein, dass das Instrument kürzlich seinen 100sten Geburtstag gefeiert hat, oder noch davor steht.
VG, Tobi