Guten Abend Somon und ein gutes neues Jahr,
falls noch nicht bekannt: Anbei ein Ausschnitt aus dem Hauptkatalog Ausgabe XXX von Meinel & Herold von 1932 (S. 18). Dort ist die Nr. 668 abgebildet.
Das Tonloch für F/C war bei den einfachen Klarinetten lange Zeit noch ein offenes erhöhtes an der Stelle, wo früher eine Wulst abgedreht war. Den Tonlochkamin für das F/C-Loch (vogtl. „Buckel“) hat man ursprünglich einfach nicht mit abgedreht, also stehenlassen.
Offenbar war das bei den preiswerten Modellen wirtschaftlich nicht mehr zu rechtfertigen, weshalb man die „Buckel“ eingesetzt hat, sogar beim preiswerten und eingefärbten Buchsbaum. Das ist bei Ihrem Instrument zu sehen.
Eine Reparatur dieser Stelle an einem Instrument, das schon zum Zeitpunkt seiner Anfertigung äußerst preisgünstig war, ist wohl zu überlegen.
Viele Grüße
E. Weller