Hallo liebe Forumsmitglieder,
ich würde mich über Ihre Hilfe bei der Identifizierung des Herstellers oder der Werkstatt dieser alten Parlor-Gitarre (Salon-Gitarre) sehr freuen.
Hier sind die wichtigsten Details zum Instrument:
- Gesamtlänge: 96 cm
- Schallloch-Durchmesser: 8 cm
- Beleistung: Traditionelle Querbeleistung (Ladder Bracing)
- Besonderheiten am Griffbrett: Es gibt einen Nullbund (Zero Fret). Das Griffbrettende läuft wellenförmig über das Schallloch und ist voll ausgekehlt / geschwungen (full scalloped extension).
- Optische Merkmale: Sehr feine geometrische Holz-Marketerie (Mosaik-Verzierungen) am Korpusrand und um das Schallloch. Auf der Rückseite befindet sich eine markante birnenförmige Holzeinfassung mit Perlmutt-Inlays am Halsfuß und am unteren Ende. Keine Zettel oder Stempel im Inneren erkennbar.
Mich würde interessieren, ob die Bauart, der Nullbund und die Intarsien auf eine Herkunft aus der Markneukirchener bzw. Vogtländer Schule (oder möglicherweise Wien) um die Jahrhundertwende (ca. 1890–1910) hindeuten könnten.
Könnte mir jemand anhand der Bilder sagen, aus welcher Manufaktur oder von welchem Meister dieses Modell stammen könnte? Jede Information oder Katalog-Referenz wäre für mich unglaublich hilfreich.
Vielen Dank im Voraus für Ihre Zeit und Expertise!
Mit freundlichen Grüßen
Edita
Hilfe bei der Identifizierung einer alten Parlor-Gitarre mit Nullbund
Moderatoren: Heidrun Eichler, STELOL