Hallo liebe Forennutzer!
Habe vor einigen Jahren eine Mandola geschenkt bekommen welche mir mit den Worten überreicht wurde: hier du spielst doch Gitarre das kannst du doch in deiner Sammlung bestimmt noch gebrauchen! Der Zustand unbefriedigend. Ich gab sie meinem Musikerkollegen mit der sie von einem Lautenmacher in Nürnberg instandsetzten ließ. Reparatur der Bauchspäne( die Fugen waren nicht mehr alle dicht) Neubundierung und Lackierung. Die Lackierung wurde mit Schelllack ausgeführt. Der Lautenmacher hat die Mandola dann aber leider mit dicken Flachdraht Saiten als Oktav Mandoline aufbereitet. Die Mensur ist 42 cm. Ich habe das Teil dann aber weggelegt weil mir der Klang nicht gefallen hat. Erst nach der Information eines Mandolinenspielers, das die Mandola ja eigentlich eine Quarte tiefer in CGDA gestimmt würde habe ich das Instrument wieder hervorgeholt und bin gerade dabei es mit einem Satz Maestro Saiten .012 - .042 zu bestücken. Wegen des Saitenzugs für Bauch Instrumente. Ich hätte nur gerne gewusst aus welchen Hölzern meine Mandola besteht.
Meine Vermutung: Boden: Späne aus Ahorn/ Palisander bzw gebeizte Späne. Zarge: Ahorn. Hals: ? Griffbrett: Wenge Decke: massive Fichte. Gibt es noch alte Baupläne bzw Angaben für die in der Herstellung verwendeten Hölzer?
Es wäre super wenn das jemand wüsste!
Alt Mandola Bodenfund
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